Leitungswechsel im Förderverein Neue Synagoge Magdeburg - Fast 500.000 € an Spenden für den Bau der Synagoge gesammelt Bild: Förderverein

Leitungswechsel im Förderverein Neue Synagoge Magdeburg - Fast 500.000 € an Spenden für den Bau der Synagoge gesammelt

Ottostadt Magdeburg – Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins „Neue Synagoge Magdeburg“ e.V. hat ein bedeutender Leitungswechsel stattgefunden. Nach vielen Jahren erfolgreicher Arbeit haben die Vorstandsvorsitzende Waltraut Zachhuber und deren Stellvertreter Dieter Steinecke nicht mehr für den Vorstand kandidiert.


Unter der Leitung von Waltraut Zachhuber und Dieter Steinecke hat der Verein „Neue Synagoge Magdeburg“ beeindruckende Erfolge erzielt. Dank ihrer unermüdlichen Arbeit und des Engagements der Mitglieder konnte der Verein beachtliche Spendengelder in Höhe von fast 500.000 € für den Neubau der Synagoge in Magdeburg sammeln. Ihre Hingabe und Vision haben maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses wichtige Projekt vorangekommen ist.
Mit Gerhard Miesterfeldt als Vorsitzender und Georg Bandarau als seinen Stellvertreter ist nun ein neues Vorstandsduo einstimmig gewählt worden und übernimmt jetzt die Verantwortung für die Vereinsarbeit.

Gerhard Miesterfeldt, ehemaliger Landtagsvizepräsident und Stadtmanager Georg Bandarau bedankten sich bei den Mitgliedern des Fördervereins für das Vertrauen.
„Die Synagoge in Magdeburg ist jetzt gebaut. Ohne Waltraut Zachhuber und Dieter Steinecke sowie alle anderen Mitglieder des Vereins wäre es nicht möglich gewesen“ sagt der neue Vorsitzende Gerhard Miesterfeldt. „Ihre Leidenschaft und Entschlossenheit haben maßgeblich dazu beigetragen, dieses historische Projekt voranzutreiben und einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen und religiösen Vielfalt unserer Stadt zu leisten“, so Miesterfeldt weiter.
„Wir werden den Fokus der Arbeit unseres Vereins auf die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und den Kampf gegen Antisemitismus legen“ erklärte Georg Bandarau. Wir sehen dies als unsere Pflicht und Verantwortung an. Mehr als 1.000 Jahre hat es immer wieder Juden in Magdeburg gegeben, oft genug verfolgt und vertrieben. Es ist auch unsere Aufgabe, Brücken in der Gesellschaft zu bauen und Aufklärung für die neue Generation zu fördern. Durch Bildungsprojekte und Sensibilisierungs-Kampagnen wollen wir dazu beitragen, dass sich die Geschichte und Bedeutung der Synagoge in Magdeburg fest im Bewusstsein der Menschen verankert. Wir verstehen die Synagoge nicht nur als ein religiöses Gebäude, sondern als Symbol für Toleranz, Verständigung und Respekt, so der neue Vorstand.
Weiterhin sind im Vorstand gewählt worden Regina Frömert als Schatzmeisterin, Ronny Hillebrand als Schriftführer, sowie Tobias Krull, Helmut Seibert und Peter Wetzel als Beisitzer.

Foto: Der neue Vorstand des Fördervereins "Neue Synagoge Magdeburg" e.V. im Foyer der Neuen Synagoge: v.l Peter Wetzel, Ronny Hillebrand, Helmut Seibert, Gerhard Miesterfeldt, Tobias Krull, Regina Frömert und Georg Bandarau

Bildrechte © Förderverein

 

 

 

 

 

 

 

 

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  • ...,weil jüdisches Leben einfach auch zu Magdeburg gehört.
    Tobias Krull, Kreisvorsitzender der CDU Magdeburg
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